Es ist Samstag, und wie bei meiner letzten Autorenvorstellung vor ungefähr einem Jahr, regnet es auch heute wieder wie aus Eimern. Um so gemütlicher ist es, sich mit einem wirklich guten Buch auf das Sofa zu kuscheln und einzutauchen in eine unbekannte, faszinierende Welt –  wie die von Ralph G. Kretschmann.

Wer ist Ralph G. Kretschmann? Diese Frage beantwortet er euch am Besten selbst 🙂

 001-ralph-4-klAm ersten Tag im Monat März, elf Jahre nach Beendigung des zweiten Weltkrieges, erblickte Ralph G. Kretschmann das Licht der Welt. Mehr aber auch nicht. Das Kind war so kurzsichtig, dass es kaum die eigene Hand vor Augen erkennen konnte.

Das führte a). zu einer füßigen Unkoordiniertheit, die sich noch heute zuweilen zeigt – und b). zu einer überdurchschnittlichen Beschäftigung mit Bleistift und Papier, die bei den anwesenden Erwachsenen Staunen hervorrief, wie gut das Kind doch zeichnen könne.

Die Kurzsichtigkeit wurde im Alter von sieben Jahren dann doch noch mittels einer hässlichen Kassenbrille partiell behoben. Aus der Schulzeit des mittelmäßigen Schülers lässt sich kaum Interessantes berichten. Die Lehre, die er aus dieser Zeit der Leere und des Gelangweiltwerdens zog, war: Ich denke, aber das ist unerwünscht.

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