Michael A. Frank

Samstag – Autorentag: Heute mit Michael A. Frank, dem sympathischen Sauerländer.

buch4Was gibt es über den Autor zu sagen?

Michael A. Frank wurde in Werdohl im Sauerland geboren.
Eine seiner großen Leidenschaften gilt England und den dort lebenden Menschen, insbesondere aber den typischen englischen Krimis.
Nach einem schwungvollen Auftakt in mehreren Anthologien präsentiert er mit „Silbern ist der Tod“ nun sein spannendes Romandebüt.
„Bildnis einer Toten“ ist der zweite Krimi mit Chief Inspector Kevin Andrews und seinem kleinen Team mit Debbie West und Neil Stanton als seine Assistenten.

Um es mit den Worten des Autors zu sagen: England ist schön, fahren Sie mal hin.

Mit „Nebel über Loch Kilburne“ bringt der Autor sein erstes Kinder- und Jugendbuch auf den Markt.
Ein weiteres Abenteuer mit den drei Jungen Nicolas, Dennis und Jeffrey ist in Planung.

Mehr Infos über Michael gibt es auf seiner Autorenseite auf Amazon:

 https://www.amazon.de/Michael-A.-Frank/e/B016MVNP84/ref=ntt_dp_epwbk_0

 

Privates von sich und aus seinem bisherigen Leben erzählt Michael in einem Interview für eine sauerländische Zeitung:

 

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Aber nun zu seinen Werken. Sein Debüt startete Michael mit dem Krimi „Silbern ist der Tod“

England wird von einer Einbruchserie heimgesucht, bei der stets nur Silber und Juwelen gestohlen werden. Die Polizei ist ratlos, denn die Beute scheint ebenso spurlos zu verschwinden wie die Einbrecher selbst. Bis den Tätern eines Tages ein folgenschwerer Fehler unterläuft, der Inspector Andrews auf eine heiße Spur bringt. Sie führt ihn zu einer obskuren Sekte im Nordosten Schottlands, deren Meister eine Menge schmutziger Geheimnisse zu haben scheint.

silbern_ist_der_tod-8Was sagen die Leser dazu?

Gut durchdachte Story, spannend

Der Autor hat einen vom Anfang bis zum Ende spannenden Roman geschrieben. Empfehlenswert für alle, die es spannend wollen.
Die zwischenmenschlichen Beziehungen haben mir sehr gut gefallen, alles in allem ein sehr gut gelungener Roman.
Freue mich schon auf den nächsten Krimi.

 

Spannend

Ich durfte dieses wirklich spannende Buch im Rahmen eines Produktests kostenlos testen und es hat sich wirklich gelohnt.
Man liest sich sehr leicht in die Geschichte ein und kann das Buch dann gar nicht mehr weglegen. Es ist sehr spannend und was mir besonders gut gefällt: man ahnt nicht schon alles voraus. Da ich auch von der Umgebung, in der das Buch spielt, sehr angetan bin, hat mir dieses Buch sehr gefallen.

 

ecovernebel01-1Aber Michael hat noch eine andere Seite. Eine weiche, liebenswürdige. Diese zeigt er uns in seinem ersten Kinderbuch.

Mit „Nebel über Loch Kilburne“ verdient sich Michael seine ersten Sporen als Kinderbuchautor.

https://www.amazon.de/Nebel-%C3%BCber-Kilburne-Franz-Soisses/dp/3741255734/ref=asap_bc?ie=UTF8

Über Loch Kilburne liegt seit Jahrhunderten ein seltsamer und unheimlicher Nebel.
Niemand weiß, wie und wo er herkam. Bis Nicolas, der ein Jahr auf Kilburne Castle bei seinem Onkel verbringt, mit seinen neuen Freunden Dennis und Jeffrey beschließt, das Geheimnis zu ergründen. Was sie dabei erleben ist fast unglaublich.

 

Erneut anders präsentiert sich Michael mit seinem Buch „Bildnis einer Toten“ das erst im August diesen Jahres erschienen ist.

https://www.amazon.de/Bildnis-einer-Toten-Michael-Frank-ebook/dp/B01K74FTTK/ref=asap_bc?ie=UTF8

Düsseldorf, 1946. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Die einst schöne Stadt war zum größten Teil zerstört. Diejenigen, die diesen unsinnigen Krieg überlebt hatten, kämpften auch weiterhin um ihr Überleben in den Trümmern. Viele Menschen hatten ihr Hab und Gut verloren und waren verzweifelt. Der Hunger und die Wohnungsnot machten den Menschen zu schaffen. Wer eine Arbeit hatte und eine Unterkunft, war sie noch so klein, konnte sich damals glücklich schätzen. So auch Erika. Erika war 19 Jahre alt und hatte ihre Eltern und ihren Bruder bei dem bildniscoverebookGroßangriff der englischen Royal Air Force im Juni 1943 verloren. Sie war da erst 15 Jahre alt gewesen und wuchs seitdem in einem Kinderheim auf.

So richtig hatte sie das alles nicht verkraftet, aber sie sagte zu sich: „Anderen geht es auch so, aber das Leben geht weiter. Vielen geht es schlechter als mir.“ Das gab ihr die Kraft, nicht zu resignieren und weiterzumachen. Als sie dann 18 wurde, versuchte sie eine Arbeit und eine kleine Unterkunft zu finden, um aus dem Heim herauszukommen. So richtig wohlgefühlt hatte sie sich dort nicht. Aber wer fühlte sich in einem Heim wohl. Sie war nicht böse auf die Engländer, die die Stadt in Schutt und Asche gelegt hatten, und die ihr ihre Familie genommen hatten, sie war sauer auf diejenigen, die diesen Krieg begonnen hatten. Nach dem Ausfüllen unzähliger Formulare und dem Besorgen von Nachweisen, dass sie nicht in der Partei gewesen sei und sie selbst entnazifiziert war, bekam sie eine Anstellung als Serviererin in einem englischen Offizierskasino. Schwieriger gestaltete sich die Suche nach einer Unterkunft. Nach langem Suchen fand sie ein kleines Zimmer etwas außerhalb von Düsseldorf bei einer alten Witwe.

 

So, das war es für diese Woche von mir. Aber bevor ich mich verabschiede möchte ich unserem Jungautor noch die allseits bekannte Frage stellen: Michael – was möchtest du deinen Lesern gerne noch sagen?

Was ich meinen Lesern sagen möchte? Eine schwierige Frage.

Eigentlich möchte ich meinen Lesern nur sagen, dass es auch andere Dinge wie dümmliche TV-Sendungen gibt, und dass es auch anderes als den PC gibt. Lesen ist eine sinnvolle Alternative dazu. Es wird eh zu wenig gelesen, denke ich.

Und dann möchte ich auch jeden dazu ermutigen, wenn jemand eine Idee für ein Buch hat, dass man sich einfach hinsetzt und anfängt zu schreiben. Auch wenn man wie ich eine Rechtschreibschwäche hat. Es findet sich bestimmt ein guter Freund oder eine gute Freundin, die einem gerne helfen wird.

Schreiben ist ein schönes Hobby! Schreiben macht Spaß!

Und außerdem kann man vielleicht bei manchem für ein bisschen Abwechslung sorgen.

Also haut in die Tastatur!

*lach* genau, haut in die Tastatur – dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Eure

J.J.